Salärpolitik und Langzeitstrategie der Gruppe (Stakeholder-Value)
_Nachdem der Verwaltungsrat eine nachhaltige und langfristige Entwicklungspolitik definiert hat, entspricht auch die Entlöhnung den strategischen Schwerpunkten, die vom Verwaltungsrat beschlossen wurden. Sie berücksichtigt ebenfalls die Tatsache, dass der ökonomische Erfolg sich unter Umständen erst längerfristig einstellen wird. Weil auch anderen Parametern der langfristigen Entwicklungsstrategie des Unternehmens Rechnung getragen wird, wirken sich kurzfristige Gewinne deshalb nicht entsprechend auf die Entlöhnung aus. Deshalb verzichtet die Gesellschaft auf Entschädigungen in Form von handelbaren Optionen und beteiligt die Mitglieder des Verwaltungsrats, die Mitglieder der Generaldirektion und die Mitglieder der Direktion in Form von Aktien am Unternehmenserfolg. Unabhängig von der Entlöhnung haben die Mitarbeitenden im Rahmen des Aktienerwerbsplans für Mitarbeitende das Recht, jährlich eine reglementarisch bestimmte Zahl Aktien zu erwerben.
Eckpunkte der Entlöhnung
_Die Entlöhnung der Mitarbeitenden basiert generell auf einem fixen Grundsalär, welches abhängig ist von der Funktionsstufe, und bei den Mitgliedern der Generaldirektion (sowie den Mitgliedern der Direktion) zusätzlich auf einem Bonus. Im Rahmen des Bonussystems werden die Mitglieder der Generaldirektion an den Resultaten der Gruppe und die Mitglieder der Direktion an den Resultaten der Gruppe sowie des Geschäftsbereichs beteiligt. Überdies wird damit die Erreichung der persönlichen Ziele
honoriert. Bei den Mitgliedern der Generaldirektion und einigen Mitgliedern der Direktion kommt zusätzlich eine Langfristvergütung hinzu.
_Mit dem Bonussystem sollen die Direktionsmitglieder veranlasst werden, durch ihre Entscheide und ihr Handeln die Zielerreichung auf allen Stufen zu unterstützen und damit zu nachhaltig guten Resultaten der Gruppe beziehungsweise des Geschäftsbereichs und der Gesellschaft, der sie angehören, beizutragen. Damit sollen die Interessen der Aktionäre in Einklang gebracht werden mit den Interessen der Gruppe und der Führung. Mit der Aktienbeteiligung wird weiter die Identifikation mit dem Unternehmen verbessert. Schliesslich werden den Mitgliedern der Generaldirektion und der Direktion Beiträge an Personalvorsorgeeinrichtungen und sonstige Entschädigungen, wie namentlich Fahrzeugskosten, vergütet.
_Sowohl Bonus wie Langzeitvergütung sind von der Erreichung der vorgegebenen Wertsteigerung und von der Entwicklung des Aktienkurses abhängig. Der Galenica Economic Profit (GEP) ist eine Messgrösse, welche den Grundsätzen der wertorientierten Führung basierend auf einem Economic-Value-Added-Ansatz (EVA) Rechnung trägt, indem die Galenica Gruppe im Interesse der Aktionäre wie auch anderer wichtiger Anspruchsgruppen eine langfristige Gesamtrendite erwirtschaften will, welche die gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten übersteigt. Eine schlechte Performance schlägt sich zwangsläufig in einer rückläufigen Gesamtentlöhnung nieder. Das Vergütungssystem enthält aber keine spezielle Malusbestimmung.
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