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Marktpolitisches Umfeld

Die Gesundheitsausgaben stiegen im Jahr 2019 laut der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich um 3.7%. Dies ist ein weiteres Wachstum gegenüber den letzten zwei Jahren. Verantwortlich dafür sind unter anderem die leicht steigenden Löhne im Gesundheitswesen und die Zunahme der Zahl älterer Personen. Gleichzeitig fiel der Prämienanstieg bei der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) für das Jahr 2020 sehr moderat aus, diese wurden im Schnitt nur um 0.2% erhöht. Gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) werden die Gesundheitskosten aufgrund der demografischen Entwicklung und des medizinisch-technischen Fortschritts auch in Zukunft weiter ansteigen. Der Bundesrat möchte deshalb mit verschiedenen Massnahmen dazu beitragen, den Anstieg in Grenzen zu halten, und hat zu diesem Zweck das sogenannte Kostendämpfungsprogramm entwickelt.

Programm des Bundesrates zur Dämpfung des Kostenwachstums im Gesundheitswesen

Auch wenn der Anstieg der Krankenkassenprämien für das Jahr 2020 geringer ausfällt, wird die Kostendämpfung in den nächsten Jahren weiterhin im gesundheitspolitischen Fokus bleiben. Mit dem Bericht der Expertengruppe zur Dämpfung des Kostenwachstums im Gesundheitswesen hat der Bundesrat 2017 die gesundheitspolitische Diskussion in der Schweiz angestossen.

Das Programm zur Kostendämpfung wurde in zwei Massnahmenpakete aufgeteilt. Das erste Massnahmenpaket wurde im August 2019 mit der bundesrätlichen Botschaft in die parlamentarische Beratung gegeben. Diese startet in der Frühjahrssession 2020.

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