Medienmitteilung

Gesundheitsakteure wollen das «E-Rezept Schweiz» landesweit etablieren

  • FMH, pharmaSuisse und zahlreiche Branchenvertreter setzen sich gemeinsam dafür ein, dass das «E-Rezept Schweiz» flächendeckend eingeführt und genutzt wird.
  • Im März 2026 wurde die Marke von 100’000 ausgestellten E-Rezepten pro Monat erreicht.
  • Die Akteure wollen die Digitalisierung des Rezeptprozesses beschleunigen.
  • Für die Verbreitung des E-Rezepts müssen eine einfache digitale Ausstellung für Leistungserbringer sowie eine vollständig digitale Einlösung gewährleistet sein.

Das Schweizer Gesundheitswesen macht einen weiteren Schritt in der Digitalisierung. Führende Organisationen bekennen sich gemeinsam zum «E-Rezept Schweiz», der Lösung des Berufsverbands Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH, des Schweizerischen Apothekerverbands pharmaSuisse und Health Info Net AG (HIN), für die ärztliche Verschreibung und Einlösung digitaler Rezepte in allen Abgabestellen. Die Akteure bekräftigen ihre Absicht, die digitale Lösung bereits vor Erlass einer allfälligen gesetzlichen Verpflichtung flächendeckend einzuführen.

An einem von Galenica initiierten Roundtable diskutierten Vertreterinnen und Vertreter von pharmaSuisse, FMH sowie Leistungserbringern, Softwareanbietern, der Politik, Verwaltung und IT konkrete Schritte zur Förderung der Nutzung und Integration des E-Rezepts in die Versorgungsprozesse. Dabei herrschte Einigkeit, dass die Etablierung des E-Rezepts nur durch koordinierte Zusammenarbeit, gemeinsame Umsetzung und eine konsequente Integration in die Primärsysteme von Ärztinnen, Ärzten, Spitälern und Apotheken erreicht werden kann.

Leistungserbringer stärker vernetzen

Das E-Rezept Schweiz soll die heute noch heterogene Rezeptlandschaft vereinheitlichen und den digitalen Austausch zwischen allen Beteiligten im Gesundheitswesen sicher, effizient und medienbruchfrei gestalten. Die Lösung erfüllt sämtliche regulatorischen Anforderungen und ermöglicht die digitale Signatur sowie die Weiterverarbeitung durch strukturierte Rezeptdaten. Bereits heute ist das E-Rezept Schweiz in den führenden Praxis-, Spital- und Apothekensystemen implementiert und kann in einem Grossteil der Schweizer Apotheken digital eingelöst werden. 2025 wurden über 470’000 E-Rezepte ausgestellt. Im März 2026 wurde der Meilenstein von 100’000 ausgestellten E-Rezepten pro Monat erreicht.

Die Gesundheitsakteure haben sich verpflichtet, die technische Integration gezielt voranzutreiben. Parallel dazu sollen die digitalen Abläufe vereinfacht und die Nutzung für Apotheken sowie Ärztinnen und Ärzte und so gestaltet werden, dass sie im Alltag einen Effizienzgewinn bringt. Darüber hinaus setzen sich die Beteiligten für eine engere Koordination ein, um Schnittstellen zu harmonisieren und Doppelstrukturen zu vermeiden.

E-Rezept als Schritt zur eMedikation

Das E-Rezept Schweiz ist ein zentraler Baustein auf dem Weg zur eMedikation. Es ergänzt bestehende Lösungen wie den eMediplan und schafft die Grundlage für einen durchgängigen digitalen Medikationsprozess.

Die Branchenvertreter bekennen sich dazu, diesen Schritt proaktiv als gemeinsames Digitalisierungsprojekt zu realisieren, das beispielhaft zeigt, wie Kooperation Fortschritt ermöglicht und die Versorgung für Patientinnen und Patienten nachhaltig verbessert.

Folgende Gesundheitsakteure stehen hinter einer landesweiten Etablierung des «E-Rezept Schweiz»:

Schweizerischer Apothekenverband pharmaSuisse: https://pharmasuisse.org

Berufsverband Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH: https://www.fmh.ch

Health Info Net AG (HIN): https://www.hin.ch

Medgate AG: https://www.medgate.ch

Medi24 AG: https://www.medi24.ch

Santé24 von SWICA AG: https://www.swica.ch

Phoenix Pharma Switzerland: https://phoenixpharma.ch

Hirslanden-Gruppe: https://www.hirslanden.ch

Axon Lab AG: https://www.axonlab.com

MediService by Redcare: https://www.mediservice.ch

Galenica AG: https://www.galenica.com

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